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Usability Lounge am 5. Dezember '05]
Am 3. November 2005 wird weltweit in mehr als 70 Städten und über 30 Ländern der World Usability Day begangen. Auch Sachsen-Anhalt ist mit einer ganz besonderen Veranstaltung dabei!
Unter der Schirmherrschaft von Wirtschaftsminister Dr. Horst Rehberger laden wir Sie herzlich zu einem spannendem Symposium unter dem Motto "Der Nutzer im Mittelpunkt" ein.
Benutzerfreundlichkeitsexperten aus den Bereichen Investitionsgüter, Konsumgüter, Kommunikationstechnologie und Digitale Produkte zeigen anhand von Beispielen Lösungen auf, wie Produkte deutlich nutzerfreundlicher gestaltet werden können.
Um 17 Uhr wird dieser Tag im Rahmen einer "Usability Lounge" mit einer Podiumsdiskussion und anschließend mit einem gemütlichen Beisammensein zum Kontakte knüpfen beschlossen.
Bitte registrieren Sie sich auch unter dieser Adresse bis zum 31. Oktober
Am 3. November 2005 findet der World Usability Day – der Tag der Benutzerfreundlichkeit – statt. Im Audimax der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) werden Experten kurze Fachvorträge halten. Eine Usability-Lounge rundet die Veranstaltung ab.
Die Welt wächst zusammen und wird zu einem globalen Dorf, in dem Unternehmen grenzübergreifend
um Kunden kämpfen.
Die Unternehmen sind herausgefordert: Sie müssen intelligente Industrieprodukte entwickeln, die
möglichst intuitiv benutzbar sind. Das Produkt soll in kürzester Einarbeitungszeit benutzbar sein, ohne
spezielle Lehrgänge und Handbücher. Das spart Kosten, reduziert erheblich Bedienfehler und
vermindert zudem noch die Frustration in der Mensch-Produkt-Interaktion.
Grund genug für die UPA (Usability Professional Association – Berufsverband der
Benutzerfreundlichkeitsexperten), eine weltweite Organisation mit 1800 Mitgliedern, dieses Thema
rund um den Globus in den Fokus zu stellen. Ein Unternehmen Sachsen-Anhalts, die Interface Design - Agentur SCHROEDER + WENDT, ist in der >deutschen Abteilung des UPA. Sie leisten in Sachsen-Anhalt
Pionierarbeit im Bereich Usability. In Zusammenarbeit mit dem neuem "Fachbereich Ingenieurwesen
und Industriedesign" der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) initiieren sie an diesem Tag eine
Plattform für den fachlichen Erfahrungsaustausch und die Sensibilisierung der Wirtschaft im Bereich
Benutzerfreundlichkeit.
Unter der Schirmherrschaft des Ministers für Wirtschaft und Arbeit Dr. Horst Rehberger geben
Experten der Hochschule, Universität und Unternehmen Sachsen-Anhalts ihr Wissen zum Thema
Ergonomie und Gestaltung von Investitions- und Gebrauchsgütern sowie digitalen Produkten weiter.
Im Rahmen eines Symposiums im Audimax werden anhand von Beispielen Lösungen vorgestellt, wie
man Werkzeuge, Maschinen, Telefone und Internetseiten so gestaltet, dass die Gebrauchstauglichkeit
und der Erfolg des Produkts gesichert ist.
Ergänzt wird die Veranstaltung durch eine Usability-Lounge, die im Anschluß an die Vorträge und in Verbindung mit dem IHK-Kammerdialog stattfindet. Die Unternehmen und Experten können sich dabei austauschen und den informationsreichen Tag Revue passieren lassen.
Das Symposium zum Tag der Benutzerfreundlichkeit lädt Unternehmen zum Kenntnis- und Erfahrungsaustausch ein. Es bietet die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme am 3. November!
10 Uhr
Begrüßung durch Prof. Dr. Andreas Geiger, Rektor der Hochschule Magdeburg-Stendal(FH)
Grusswort des Ministers für Wirtschaft und Arbeit, Dr. Horst Rehberger
10:10 – 10:40 Uhr - Herr Ulrich Wohlgemuth
Professor, Diplom-Formgestalter, Diplom-Ingenieur, Mitgründer von ERGO-FORM design.
Ulrich Wohlgemuth ist seit 1999 Professor für Investitionsgüter Design an der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH). Zuvor war er 10 Jahre freiberuflich selbständig mit der Firma ERGO-FORM design. Er hat ein Designstudium an der HS für industrielle Formgestaltung Halle Burg Giebichenstein und ein Ingenieurstudium für Apparate- und Anlagenbau an der TU Otto-von- Guericke Magdeburg absolviert. In der Forschungsabteilung des Schwermaschinenbaukombinates SKET hat er die Gruppe "Design" aufgebaut und 8 Jahre geleitet. Er hat als Gestalter, Künstler, Konstrukteur und Berechnungsingenieur gearbeitet.
„Investitionsgüter oder wie Mäuse Elefanten reiten"
Die Entwicklung großer Industriegüter unter Berücksichtigung der Wahrnehmungsaspekte. Welche Möglichkeiten sind bei den simultanen Entwicklungsprozessen gegeben und welche Ziele werden definiert. Die Planung und Umsetzung von Produktanmutungen, verdeutlicht durch Beispiele.
10:40 – 11:10 Uhr - Herr Mathias Bertram
Diplom-Designer (FH), Teilhaber und Kreativ-Direktor von faktor [M] - büro für gestaltung und konstruktion.
Tätig im Bereich innovative techniche Produktentwicklung, Projektarbeiten mit der Hochschule Magdeburg-Stendal (FB Gestaltung-Industriedesign), Softwarecoaching und Weiterbildung. Unser Büro erhielt mehrere Preise, u.a. IF und Reddot.
„Saubere Lösung für ein dreckiges Problem“
Schwere Handgeräte, Staub, Vibrationen und extreme Lautstärken...
Bauarbeiter sind um ihren Arbeitsalltag nicht zu beneiden. Speziell Bohrarbeiten stellen dabei ungüstige und monotone Dauerbelastungen dar, welche es zu vermeiden gilt. Lösungsansatz für ein reales Problem im Auftrag von Black&Decker / DeWALT.
11:10 – 11:20 Uhr - kleine Pause
11:20 – 11:50 Uhr - Frau Carola Zwick
Professorin, Mitbegründerin des Designbüros 7.5 in Berlin, lerht seit 1998 Interaction Design an der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH). Als Gestalterin steht für sie der Nutzungsprozess im Vordergrund. „In einer immer komplexer werdeneden Welt wollen Menschen keine Gebrauchsanweisungen lesen, bevor sie ihr Auto besteigen, sich auf einen Stuhl setzen oder einen Bankautomaten benutzen.“ Sie ist Autorin mehrerer Bücher zum Thema Design.
„Design – Made in Germany“
Die erfolgreiche Entwicklung eines ergonomischen und nutzerfreundlichen Bürodrehstuhls für den amerikanischen Hersrteller Herman Miller. Über die Tücken bei der Konzeption und Entwicklung komplexer, aber global verständlicher Produkte, ein persönlciher Erfahrungsbericht.
11:50 – 12:20 Uhr - Herr Thomas Köller
Diplom-Designer (FH), als ein Gründer des Designbüros „toolboxx“ liegt sein Tätigkeitsschwerpunkt im Screen- und Interfacedesign. Daneben umfasst seine Arbeit die Untersuchung interaktiver experimenteller Medien, Lehr- und Coachingaufgaben sowie weiterführende Studien im Bereich Interactiondesign. Wichtigster Teil aller Aufgaben ist stets die Schnittstelle zwischen Mensch und Technik.
„Problemlösung durch Gestaltung – Beispiele aus der Technik“
Viele Probleme der Produkthandhabung lassen sich gestalterisch lösen. Wir zeigen beispielhaft intelligent umgesetzte Lösungen und gehen den Ideen dahinter auf den Grund. Daraus lassen sich allgemeine Ansätze für die Gestaltung benutzerfreundlicherer Produkte ableiten.
12:20 – 12:50 Uhr - Herr Floß / Herr Gatzky / Herr Brennecke
Herr Floß
Doz. Dr.- Ing. – IAF; 1959 – 1965 Maschinenbaustudium an der TH Magdeburg mit Abschluss als Dipl.- Ing., 1973 Promotion, 1974 – 1979 Tätigkeit in einem Ingenieurbüro des Maschinenbaues, seit 1979 Doz. – heute tätig auf den Gebieten Arbeitswissenschaft, Ergonomie und Arbeitsschutz.
Herr Thomas Gatzky
Dipl.- Designer und Dipl.- Ing., HS-Dozent IAF – Lehr- und Forschungsbereich Industriedesign; 1967 – 1971 Maschinenbaustudium an der TH Magdeburg mit Abschluss als Dipl.- Ing., 1979 – 1984 Studium an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung, Burg Giebichenstein, Halle mit Abschluss als Dipl.- Formgestalter – anschließend wiss. Tätigkeit an der Universität, seit 2001 HS-Dozent für Industriedesign.
Herr Ulrich Brennecke
Dipl.- Ing. – Institut für Arbeitswissenschaft, Fabrikautomatisierung und Fabrikbetrieb (IAF) der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg; 1985 –1990 Maschinenbau-studium an der TU Magdeburg. Seit 1990 wiss. Mitarbeiter – Arbeitsgebiet Ergonomie/Arbeitsgestaltung. Seit 1997 Doz. für Ergonomie an der Hochschule Magdeburg-Stendal(FH).
„Erhöhung der Produktqualität durch Berücksichtigung ergonomischer und ästhetischer Anforderungen bei der Produktentwicklung“
Schwerpunkte des Vortrages sind die Ästhetik und ergonomische Gestaltung eines Produkts als bestimmende Merkmale des Gebrauchs und Bestandteile ganzheitlicher Produktqualität & die Ableitung ästhetischer und ergonomischer Anforderungen aus dem Gebrauchsszenariio und deren Berücksichtigung im Produktentwicklungsprozess. Ergänzt wird der Vortrag durch Gestaltungsbeispiele.
13:00 – 13:45 Uhr - Mittag
13:45 – 14:15 Uhr - Herr Dieter Schwarzenau
Professor, Dr.-Ing., seit 1998 Professor für Kommunikationstechnik an der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH). Lehrt dort Fächer aus dem Gebiet der Nachrichtentechnik. In seinen Forschungen befasst er sich mit breitbandigen Telekommunikationsnetzwerken. Den Schwerpunkt bilden dabei moderne Kabelfernsehnetze. Er ist Mitglied entsprechender nationaler, europäischer und internationaler Normenorganisationen und Mitbegründer der dibkom (Deutsches Institut für Breitbandkommunikation gGmbH), einem gemeinnützigen Forschungs- und Zertifizierungsinstitut.
„Möglichkeiten der elektronischen Kommunikation – Trends und Entwicklungen“
Die wachsende Nachfrage nach Internet-Diensten hat zu rasantem Wachstum der Telekommunikationsnetze geführt, woraus sich wiederum neue Anwendungen und Nutzerschichten ergeben haben. Diese Entwicklung wird auch weiterhin im Spannungsfeld zwischen technischem Fortschritt und der Anwenderakzeptanz stehen. Ausgehend vom heutigen Stand sollen ein paar Trends vorgestellt werden.
14:15 – 14:45 Uhr - Herr Mario Wolframm
Teleport Sachsen-Anhalt: Mario Wolframm hat nach seinem Informatik-Studium in Magdeburg seit 1995 in verschiedenen nationalen und internationalen Projekten das Thema Sicherheit und Nutzerführung in der Gestaltung technischer Produkte, insbesondere technischen Informationssystemen, maßgeblich gesteuert und sich in den letzten Jahren auch verstärkt der Modellierung von Business- Prozessen im Callcenter-Bereich gewidmet. Er stützt sich dabei auf Erfahrungen in verschiedensten Kommunikationstechnologien, langjähriger Führung von Softwareentwicklungen bis hin zur Weiterbildung und Beratung für die Privatwirtschaft, öffentliche Institutionen und auch internationalen Organisationen und Projekten.
„Gestaltung der nutzerfreundlichen Interaktion mit dem Anwender am Beispiel eines Inbound-Callcenter“
Die Konzentration auf dienstleistungsorientierte Kundenschnittstellen führt in Deutschland zu einer massiven Einrichtung von Hotlines unterschiedlichster Ausprägung. Leider werden dabei die Interessen des Anrufers sehr oft den Abarbeitungsprozessen und Kostenoptimierungen untergeordnet. In diesem Vortrag werden Konzepte zur kundennahen Information "jenseits der Wartemusik" vorgestellt, welche auch der unterschiedlichen Technik-Affinität unterschiedlicher Anrufergruppen (ältere Mitbürger vs. Nintendo- Generation)
14:45 – 14:55 Uhr - kleine Pause
14:55 – 15:25 Uhr - Herr Abdolkarim Sadrieh
Professor Doktor, Lehrstuhl für E-Business Otto-von-Guericke Universität Magdeburg; Themenschwerpunkt: Marktdesign und Userverhalten. Forschungsthemen: mehrstufige und parallele
Auktionen, Märkte mit interpersonellen Informationsströme, Shopdesign-Marketing
„Wer liebt schon eine schöne Tote?“
Die Bedeutung von Interaktion und Spannung im Marktdesign
15:25 – 15:55 Uhr - Herr Matthias C. Schroeder
Cand.-Designer (FH), SCHROEDER + WENDT - Agentur für digitale Produkte
Matthias C. Schroeder war bereits während seines Design-Studium (Schwerpunkt Interface) einer der Mitgründer der Agentur für digitale Produkte "SCHROEDER + WENDT" in Magdeburg. Die Agentur entwickelt und konzipiert schwerpunktmäßig benutzerfreundliche Oberflächen für die Mensch-Maschine-Schnittstelle. Schroeder ist der sachsen-anhaltinische Ansprechpartner des Berufsverbandes der Benutzerfreundlichkeitsexperten (gc-UPA
„Von Pixel zu Pixel - Anforderungen an digitale Oberflächen“
Bei der Entwicklung von Oberflächen ist es wie beim Hausbau: Die Gestaltung kann noch so schön sein, wenn jedoch das Fundament nicht solide ist, kann man einen strukturellen Schaden nicht mehr beheben. In einem Überblick werden häufige Fehler und Lösungsansätze für die digitale Mensch-Maschine-Schnittstelle gezeigt.br>
15:55 – 16:25 Uhr - Frau Carola Zwick
„Nutzungsprozesse gestalten“
Methoden und Techniken, intuitiv nutzbare Produkte zu konzipieren und zu gestalten. Einblicke in die Tätigkeiten eines Interaktionsgesalters. Beispiele aus der erfolgreichen Zusammenarbeit des Fachbereichs Ingenieurwesen und Industriedesign mit Praxispartnern.
16:25 – 16:55 Uhr - Dipl.-Des. Anne Grüngreiff
Diplom-Designerin (FH), impara GmbH
Anne Grüngreiff ist Absolventin der Hochschule Magdeburg-Stendal. Ihr Interesse gilt der Entwicklung von Grafischen User Interfaces. Im Rahmen ihres Studiums arbeitete sie für die Siemens-Ausgründung designafairs GmbH in München. Mit ihrer 2002 entstandenen Diplomarbeit "pocket pate", die sich mit neuen Einsatzszenarien von Mobilfunktechniken beschäftigt, ist sie u.a. Preisträgerin beim "Lucky Strike Junior Designer Award 2003". Seit über 2 Jahren arbeitet Sie für die impara GmbH in Magdeburg, die sich u.a. mit der Entwicklung von Lernsoftware und Autorensystemen beschäftigt. Sie leitet dort die Designabteilung.
„Gestaltung von Software für Kinder“
„Form follows Function“ ist das zentrale Leitmotiv bei der Gestaltung von Alltagsgegenständen. Mittlerweile ist der Bedarf, Software funktionsorientiert zu gestalten, im Bewusstsein der Gestalter und Entwickler angekommen. User Interface und Benutzerergonomie sind mit der grafischen Gestaltung von Benutzerschnittstellen zu einer Einheit gewachsen. Was bei der Gestaltung kindorientierter oder Lernsoftware im Vordergrund steht, wird in diesem Beitrag vorgestellt.
17:00 – ca. 19 Uhr - Usability Lounge
Kurzvortrag und Podiumsdiskussion in Verbindung mit dem IHK-Kammerdialog. Anschließend gemütliches Beisammensein.
Hier finden Sie weiterführende Informationen zu den Themen:
Design
User Interface Design
Interface Design
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UID Hardware
Internet
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Interface Desgin Multimedia Medien
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